Waldalgesheimer Fürstengrab von

Neubaugebiet bedroht!

 

 

 

Verschaffen Sie sich zunächst  einen ersten Überblick zu der unten stehenden neuen Abhandlung vom Oktober 2006 (6 Mb!):

 Das Waldalgesheimer Fürstengrab

Wissenschaftliche Belege zur Lokalisierung und Bewahrung der keltischenGrabstätte am Rande des Weltkulturerbes „Oberes Mittelrheintal“. Von Michael Schönherr Oktober 2006

Aus dem Inhalt: Die schriftliche Zeugenaussage vom Urenkel des Grabfinders, Vorstellung mehrerer Neufunde. Modernste Analysen eines angeschmolzenen Bronzestücks: Röntgenfluoreszenzanalyse sowie Bleiisotopenanalyse  durch die Uni Frankfurt. Magnetometerprospektion, Luftbildarchäologie. Urnenfragmente als weitere Schlüsselfunde. Kritik an den Arbeiten der archäologischen Denkmalpflege.

Mit vielen Abbildungen, Belegen und Dokumenten, die im Anhang auch als Faksimile abrufbar sind.

Farb-Bericht, 52 Seiten, ca. 6 Mb.

 

Neuigkeiten

Hier soll regelmäßig über neue Entwicklungen informiert werden.

27.12.2006:                                             Was er von obiger Abhandlung sowie von der Grabung der Denkmalpflege hält,  sagt Ihnen der Archäologe und renommierte Wissenschaftsjournalist

Martin Kuckenburg

Martin Kuckenburg hat neben vielen anderen Werken das  umfassende  Buch: "Die Kelten in Mitteleuropa" verfasst.

 

Prof. Michael Schönherr, St.-Jakobus-Str. 28, 55442 Stromberg, Tel. 06724/3302, info@m-schoenherr.de

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie interessieren sich für das Waldalgesheimer Fürstengrab, welches den Gipfelpunkt keltischen Kunstschaffens markiert.

Die Geburtsstätte des weltbekannten „Waldalgesheimstils“ soll in Kürze überbaut werden, sie hat keine Lobby und droht im Sog der Bau-Interessen unterzugehen. So wird das Gerücht gepflegt, im Neubaugebiet sei gar kein Fürstengrab.

Die Wahrheit sieht anders aus. In Waldalgesheim hat die Denkmalpflege seit Jahrzehnten versagt und sich nie ernsthaft um das Fürstengrab gekümmert, sonst wäre es nicht „verschollen“. Man hätte nur den heute noch lebenden Urenkel des Grabfinders einmal ansprechen müssen und dabei schnell erfahren, dass die Grabstätte dort ist, wo jetzt  im Neubaugebiet  „Waldstraße 2“ ihre Zermalmung unter Planierraupe und Bagger schon in wenigen Wochen vollzogen sein kann.

Die Gemeindeverwaltung Waldalgesheim ist schon vor 10 Jahren über die in Archiven wieder aufgetauchte genaue Grabort-Angabe informiert worden und sie hat den dort in Schritt-Koordinaten angegebenen Fundacker in ihrer Festschrift auch als solchen anerkannt. (Gelbes Heftchen, Ausgabe 2002/2004, im Rathaus erhältlich). Dennoch soll der ganze Fundackerbereich jetzt ohne Berücksichtigung der Grabstätte überbaut werden. Dabei geht es nur um eine adäquate archäologische Untersuchung und die Aussparung einer Fläche etwa in der Größe eines Bauplatzes.

Bedauerlicherweise hat sich der Waldalgesheimer Bürgermeister an die Front der Überbauungs-Lobby gestellt und er erhält Absolution vom Landesarchäologen  Dr. Rupprecht, der unter Ignorierung der neuen Beweislage die langjährige Positionen seines Amtes zu zementieren sucht, indem er vor Ort verkündet  „Hier ist kein Fürstengrab, nichts dergleichen“ Gerade so, als sei das Waldalgesheimer Fürstengrab eine Illusion.

Als Stromberger und Nachbar von Waldalgesheim, der sich  seit 10 Jahren mit dem Grab befasst, möchte ich der Öffentlichkeit über diese Internetseite die neuen Forschungsergebnisse und die Zeugenaussagen zum Grabort aus erster Hand mitteilen.

 

Bilden Sie sich selbst ein Urteil mit Hilfe der Dokumente, die in dem neuen Bericht vorgelegt werden. Lesen Sie zunächst bitte den kurzen Überblick und danach die eigentliche Abhandlung (6 Mb):

 

Das Waldalgesheimer Fürstengrab

 

Wissenschaftliche Belege zur Lokalisierung und Bewahrung der keltischen Grabstätte am Rande des Weltkulturerbes „Oberes Mittelrheintal“. Von Prof. Michael Schönherr          

 Oktober 2006

 

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