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Stromburg, Stromer und Stromerle

Eine improvisierte Bilderauswahl zu den Stromburg- Nurflügeln

von Michael Schönherr info@m-schoenherr.de

Anmerkung: Diese Seite dokumentiert Entwicklungen von 1986 – 2004

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Die 5m- Ur-Stromburg mit zentralem Höhenruder und noch schlitzfreien Querrudern. Rechts der Miterbauer Werner Boder

Nurflügelsymposium Tannheim September 1986

 

 

 

 

Die Ur- Stromburg zeigte beste Leistung, hatte aber noch unangenehmen Strömungsabriß. Erst die Querruder mit Junkers- Spalt brachten die Lösung.

Weiler/ Monzingen September 1986

 

 

6 m- Stromburg E mit vergrößertem Mittelteil und Spaltklappen.

Eine Super 8 Nizo Filmkamera wird gerade anmontiert und zur Aufnahme von Wollfädenversuchen vorbereitet.

Stromberg, Sommer 1987

 

 

 

Stromburg E im niedrigen Vorbeiflug mit montierter 1 kg Fotokamera. Heute liegen die Klappen an den Hängeohren wieder vollständig im trapezförmigen Flügelgrundriß, die Querruder wurden über den Knick hinaus Richtung Flügelzentrum erweitert, siehe auch Bemerkungen weiter unten.

Tannheim, Nurflügelsymposium September 1988

 

Die Stromburg nutzte erstmals die besondere Auftriebsverteilung am gepfeilten Nurflügel-Mittelstück aus. Hierzu wurden Wollfädenversuche gemacht und gefilmt. Links: Anflug mit Fotokamera bei Föhn auf den Flugplatz Tannheim. Das Nurflügelsymposium 1988 wurde gleich für Versuche genutzt!

 

 

 

 

Eigenstabiles Flugverhalten und Thermikauskurbeln sind auch in 1000 m Entfernung für Stromburg E kein Problem, ihre Spannweite ist schon fast halb so groß wie die eines Standard- Segelflugzeugs!

Manubach Anfang 1987

 

 

 

Die größte und die kleinste ferngesteuerte Stromburg.

Die Große mit aufmontierter Videokamera.

Duchroth, Südwesthang, ca. 1990

 

 

Freiflug- Solarstromerle

Stromberg 1987

 

 

Solarstromerle mit Einblatt- Luftschraube. Diese erspart ein 2:1 Getriebe. Da das Modell keinen Schalter hat, muss es umgekehrt transportiert werden!

Das flugfertige Modell wog 45 g, Spannweite 70 cm

1988

 

 

 

Solarstromerle konnte in der Ebene schon mit 4 kleinen Solarzellen (von Weißgerber) leichten Steigflug erzielen, der sich im Kurvenflug abflachte. Das war gewünscht, sonst wäre er ja abgehaut! Nach ein paar Kreisen landete er dann wunschgemäß. Die Eignung des Konzepts für Solarflug ist gut, u.a. weil es keine abschattenden Winglets gibt

 

 

 

Der 3,7 m Allroundsegler "Stromer" am Osthang von Duchroth

Mai 1989

 

 

Erster F- Schlepp des Stromer

Simmern 1989

 

 

Die "Stromschnelle", ein 2,7 m Nurflügel, war konzipiert auf größte Pfeilung (35°!), größte Wendigkeit und Festigkeit sowie möglichst ideale und sprungfreie Anpassung von Profil und Verwindung auf Langsam- und Schnellflug. Es ist weitgehend gelungen. Trotz hoher Flächenbelastung kann die Maschine profilbedingt vergleichsweise langsam und sehr schnell geflogen werden bis hin zu anhaltenden senkrechten Sturzflügen.

Ein „Profil“ gibt es genaugenommen nicht, da 60% des Flügelprofils durch Klappen veränderbar sind. Die unveränderten Flügelpartien haben jedoch das Superprofil 795, die veränderbaren basieren darauf.

 

 

 

 

Ganz vorne die 6 m-Stromburg, sie wird wenig später von der großen Wilga links auf 500 m Höhe geschleppt. Hinter Stromburg ein modifizierter 4,3 m- Stromer mit Streckung ca. 21. Ganz hinten Werner Boder mit seinem 4 m Stromer. Die Querruder sind bei den großen Versionen seit ca. 1991 über den Ohrenknick hinaus verlängert, wie an Werner´s Flieger zu sehen.

Simmern, Mai 2001

 

 

 

1,6 m "Foto-Stromer" für die archäologische Prospektion.

Ein Pletti 220/25/5 mit 14 x 9,5 Schraube und 10 x 800er Zellen bringt die 1,5 kg Gesamtgewicht mit über 45° Steigwinkel rasch an die Sichtgrenze bei 250 bis 300m. Dann werden im Segelflug Aufnahmen gemacht. Bei Bedarf kann mehrmals wieder die Ausgangshöhe erreicht werden. In 2001 entstanden in ca. 50 unfallfreien Flügen ca. 1000 Luftbilder mit einigen archäologischen Neuentdeckungen.* Das Modell basiert auf einem ursprünglich 700 g leichten Elektrosegler aus 1998 mit Speed 400 Getriebe-Motor, 13 x 7 Luftschraube und 10 x 500 er Akkus. Hier ein Link zu Luftaufnahmen, geschossen aus Foto-Stromer: www.m-schoenherr.de/Luftbilder/default.htm

 

--------------------------------------*Veröffentlicht in "Aerial Archaeology by Remote Controlled Micro Airctaft" AARGnews 23 (September 2001)

 

Der hochgestreckte Stromer CL mit 4,3 m Spannweite am Start bei kaltem Nordwind, Sommer 2002. Man erkennt das stärker angestellte Mittelteil und den ansonsten gänzlich unverwundenen Restflügel. Foto: Prof. Dr. Renz

 

 

 

 

Vorstellung und Erstflug des 3,7m FotoStromer-E mit Plettenberg-Antrieb ca. 1 PS 

 

 

Hier ein Bericht der Rhein-Hunsrückzeitung zum Flugtag vom 31.8.03 in Simmern.

Die Stromburg wurde auf ca. 500 m Höhe geschleppt und flog in dem ebenen Gelände bei schwachen Aufwindbedingungen fast eine Stunde lang bis eine Unwetterfront nahte. Dank ihrer großen Eigenstabilität konnte noch in weiter Entfernung bequem und fast ohne Steuerungseinsatz gekreist werden:

www.m-schoenherr.de/Stromer/Simmernjpg.jpg

 

 

 

Der 1,6m Foto-Stromer geht auf Reise - vielen Dank für den Besuch!

 

Auf vielfachen Wunsch ist am nachfolgenden Link der Übersichts-Bauplan  des „Stromer“ vom 25.1.1989 eingestellt. Am Anschluss wird auch auf die Gestaltung der Junkers-Spaltklappen am Flügelohr der Stromburg-Typen eingegangen!

 

www.m-schoenherr.de/StromerBPLWeb.pdf