Lieber Leser,
die
Dokumentationsseiten zur Geschichte des Drachenflugs stammen aus dem Jahr 1999
und sollen in ihren
Originalfassungen erhalten bleiben. Teil 1, Teil 2, Teil 3 , Teil 4
Autor:
Prof.Michael Schönherr, St.-Jakobus-Str.28, 55442 Stromberg info@m-schoenherr.de
Originalfassung von
1999 Teil 1 :
25 Jahre Drachenflug, Teil 1
Bunt Gemischtes aus dem Archiv
von Michael Schönherr
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Im November 1974 wurde
der "Deutsche Drachenfliegerclub Stuttgart" gegründet. Fast alle
Drachenflieger trafen sich hierzu im Höhenrestaurant Schönblick in der
Weißenhofsiedlung
in Stuttgart, es war der erste Versuch einer Selbstorganisation der deutschen
Hängegleiterpiloten im Rahmen des DaeC. Die Technik-Kommission wurde gebildet
von den Herstellern Uwe Knuth , Hartmut Huber, Ludwig Thalhofer, Ursula Hänle
und dem Noch-Studenten Michael Schönherr. Die Stuttgarter flogen
meist in Kössen, Tannheim, Andelsbuch und Schopernau aber auch an der
schwäbischen Alb. Links ein Foto von Wolfgang Hecht, Flug in der Abendstimmung über Burg Hohenneuffen, unweit von Stuttgart |
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"Motorisierter Hängegleiter" hieß das, was später zum UL werden sollte. Hellmut Penner war Redakteur des "Aufwind" und er organisierte ab 1978 mehrmals das "Bodensee-Symposium". Dort wurde alles, was mit "Luftsporgeräten" zu tun hatte samstags in Vorträgen durchdiskutiert und am Sonntag ging es auf´s Feld zur Flugvorführung! Auf dem Foto, November 1979 v.r.n.l.: Ali Schmid, der Erbauer der ersten Meßwagen, der 1982 in einem ohne Meßwagentest zugelassenen Enten-UL nach Vorwärtsüberschlag tödlich abstürzen sollte; Reinhard Nolle, der erste Präsident des DULV und Herr König (König-Motor) mit seiner Tochter, der vor ca. 10 Jahren bei einem Fesselflugversuch ebenfalls tödlich verunglückte. Foto Schönherr |
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Fantasie und Formenvielfalt der Gründerjahre waren grenzenlos. Hier der Flug von Herrn Wunderlich/ Berlin auf seinem selbst entwickelten und gebauten Entendrachen bei Duchroth/ Nahe, ca. 1983 Fotos Schönherr |
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Das waren noch Zeiten
nach der DHV-Gründung 1980! Arbeit war angesagt, alles zog an einem Strang
und alles gelang. Hier Ausklang der
Kommissionssitzung 1984 in Tegernsee im Haus Janssen. Auf dieser Sitzung war
die Aufnahme der Gleitschirmflieger in den DHV abgesegnet worden! V.l.n.r.: Finanzreferent
Lambert Stäpgens; Regionalbeirat BW Peter Rieger (von hinten);
Technikreferent Michael Schönherr; Ausbildungreferent Klaus Tänzler; ganz
rechts (von hinten) Klaus Rostan, der nach Ali Schmid´s Tod die Meßfahrzeuge
baute und betrieb. Foto: Charlie Jöst |
Was die Öffentlichkeit 1975 vom Drachenfliegen
hielt, konnte man in der "Welt"
vom 25.9.75
nachlesen.
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